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Im Jahre 1754 wurde die Kirche auf dem Kirchberg abgebrochen und unter Benutzung ihrer Steine die heutige Kirche im Dorf erbaut.

Erinnerungsstücke an die erste Burkhardser Dorfkirche vom Kirchberg sind die schöne Barockkanzel, eine Glocke und der "Helg", die seinerzeit alle mit in die neue Kirche umgezogen sind.

Nachdem man am 31. Mai 1755, demnach erst gegen Ende der Bauzeit, den Grundstein gelegt hatte, wurde die heutige Kirche am 26. Oktober 1755 eingeweiht. Das hessische Staatswappen über der Eingangstür zur Straßenseite trägt allerdings die Jahreszahl 1756, was darauf zurückzuführen ist, dass erst in diesem Jahr die Außenfassade hergerichtet war.

Architektonisch handelt es sich um eine der wenigen Hallenkirchen in Hessen.

Die Burkhardser Kirche ist deshalb und wegen ihrer schönen Ausgestaltung ein höchst erhaltungswürdiges und denkmalgeschütztes Bauwerk.

Beim Bau der neuen Kirche soll - wie im Jahre 1834 von Dekan Koch in der Kirchenchronik vermerkt wurde - ein wahrer Enthusiasmus geherrscht haben. Fuhr- und Hilfsarbeiterdienste wurden unentgeltlich ausgeführt. Die Gesamtkosten des Kirchenbaus beliefen sich auf 3.984 Taler. Auch die Nachbargemeinden spendeten kleinere Beträge.

Besonders erwähnenswerte Elemente der Kirche sind das Eingangsportal, die Bilder im Kirchenraum, die Orgel, die Kanzel, die Glocken und der "Helg".

 

 

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